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Just In Time Logistik
24. November 2022

Logistikplanung

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Logistikplanung Definition

Der größte Teil der Logistikplanung wird vor der Produktion arrangiert. Die strategische Logistikplanung ist der langfristigen Planung, die operative Logistikplanung der kurz- und mittelfristigen Planung zugeordnet. Nach Produktionsstart gibt es auch einen spezifischen Ablaufplan. Die Logistikplanung ist ein entscheidender Faktor bei der Bestimmung der Kosten des hergestellten Endprodukts. Sie sorgt für die notwendige Effizienz der Prozesse entlang der logistischen Wertschöpfungskette und ist damit auch für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit verantwortlich. Darüber hinaus ist die Logistikplanung vorausschauende Planung und Steuerung aller Transport- und Lagerprozesse der Logistik eines Unternehmens. Es sollte sichergestellt werden, dass Materialien nach Art (Kommissionierung) und Menge (Chargen) sowie räumlich (Ort) und Zeit koordiniert (Durchlaufzeit) zur Verfügung stehen.

Mit einer professionellen Logistikplanung vervielfachen Unternehmen ihre Wertschöpfung. Dies ist besonders wichtig im Falle einer Reorganisation oder Umstrukturierung. Die Koordination von Materialflüssen, die Optimierung von Logistikprozessen sowie die gezielte Auswahl von Logistiksystemen und Lagertechnik sind entscheidende Faktoren zur Verbesserung der Logistikleistung eines Unternehmens. Nur wenn die Logistikprozesse des Unternehmens reibungslos und effizient funktionieren, kann eine Leistungssteigerung in anderen Unternehmensbereichen wie Produktion und Distribution erreicht werden. Darüber hinaus garantiert eine professionelle Logistikplanung einen herstellerunabhängigen Blick auf die wirtschaftlichsten und effektivsten Lösungen Ihrer innerbetrieblichen Logistikaufgaben. Das Ziel der Logistikplanung ist eine exakte Kalkulation, die alle möglichen Parameter des Lagers berücksichtigt. Das Ergebnis professioneller Beratung und effektiver Logistikplanung ist ein hocheffizienter Prozess, der Materialfluss, Produktivität und Just in Time Management in allen Bereichen umfasst.

Strategische Logistikplanung und operative Logistikplanung

Der Planungszeitraum kann kurz-, mittel- oder langfristig sein. Die strategische Logistikplanung kann hierbei langfristigen Planungszeiträumen zugeordnet werden. Dabei handelt es sich um intern und extern beeinflusste Planungen wie beispielsweise Standortplanungen, Entscheidungen über Investitionen in Produktionsanlagen und Steuerungssysteme. Wichtig ist der Gesamteindruck. Die operative Logistikplanung kann kurz- oder mittelfristigen Planungsbereichen zugeordnet werden. Sie befasst sich hauptsächlich mit der Planung der internen Kapazität von Personen und Transportmitteln und der Planung ihrer Einsatz- und Produktionszahlen. Wichtig ist die Ermittlung des Erfolgspotenzials, das die Erfolgschancen in der Zukunft aufzeigt.

Erfolgspotenzial ist das Potenzial, ein Unternehmen von anderen zu differenzieren und ihnen einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Die aufgestellten Anforderungen erfüllen oder übertreffen langfristig die Anforderungen des Marktes. Darüber hinaus hilft die Berechnung optimaler Chargen- und Bestellmengen, Einkaufsprozesse zu optimieren und Lagerkosten zu minimieren. Das Zieldreieck aus Kosten, Zeit und Qualität lässt sich auch auf logistische Planungsziele anwenden. Darüber hinaus können die Menge, der Ort und das Objekt selbst hinzugefügt werden: Ziel ist es, die richtige Menge des richtigen Objekts zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, in der richtigen Qualität und zu den richtigen Kosten zu erhalten.

Logistikplanung Aufgaben – Lagerplanung

Die Lagerplanung stellt einen Bereich der Logistikplanung dar, der sich in Lagerorganisation, Lager- und Transporttechnik, Lagereinheiten und Lagerlayout gliedert. Die Lagerorganisation umfasst die Ein- und Auslagerung von Materialien, den Materialfluss und die Steuerung dieser Prozesse sowie die Auswahl von Lagerstrategien. Im Bereich der Schifffahrt beispielsweise geht es um den gesamten Transportprozess, also Transportmittel, Transportabwicklung und Transportkontrolle. Bei der Lager- und Transporttechnik geht es um die Art des Lagerbetriebs, also welche Transportmittel vorhanden sein sollen und ob diese kontinuierlich oder diskontinuierlich laufen sollen. Auch die Art des Regals wird bestimmt. Bei Lagereinheiten entscheidet sich beispielsweise je nach Form, Größe und Gewicht des Lagergutes, ob Lagerhilfsmittel wie Paletten oder Gitterboxen zur Einlagerung benötigt werden. Die Layoutplanung gliedert sich in Grobplanung und Detailplanung mit dem Ziel eines effizienten Materialflusses, der durch Layoutoptimierung, Materialflussanalyse und Raumnutzungsbetrachtungen erreicht werden kann.

Logistikplanung – Methoden und Kosten

Die Planung beginnt mit der Dokumentation von Zielen und Anforderungen. Dokumentiert wird zunächst der Ist-Zustand und alle Abhängigkeiten einzelner Komponenten bestehender Lagerprozesse und Objekte. Im Rahmen der Grundlagenermittlung werden die vorliegenden Daten verarbeitet und analysiert. Dies kann zum Beispiel durch logistische Planungsmethoden wie zum Beispiel Bestandsanalysen im Bereich der Kommissionierung erfolgen, um den notwendigen Lagerumfang und Servicelevel zu ermitteln. Im nächsten Schritt der Logistikplanung wird die konzeptionelle Planung, Lagerorganisation entwickelt. Liefer- und Lieferkonzepte, Bestellstrategien sowie Lager- und Versandtechniken werden verglichen und ausgewählt. Neben den Investitionskosten, die beim Lagerum- oder -neubau anfallen, werden in dieser Phase auch die zukünftigen Betriebskosten betrachtet. Die Layoutplanung gliedert sich in Grobplanung und Detailplanung mit dem Ziel eines effizienten Materialflusses, der durch Layoutoptimierung, Materialflussanalyse und Raumnutzungsbetrachtungen erreicht werden kann.

Die Hauptaufgabe der Logistikplanung besteht darin, die aktuelle und zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmenslogistik eines Unternehmens vorzubereiten und sicherzustellen. Die Logistikplanung zielt auch darauf ab, die Logistikstrategie zu entwickeln, die zur Umsetzung der gesamten Unternehmens- oder Geschäftsstrategie erforderlich ist. Gemäß der allgemeinen Planungshierarchie stehen die einzelnen Planungsaktivitäten in der Logistikplanung in einer Beziehung über- und untereinander. Hohe Planungsanforderungen in der Logistik erfordern mathematische Planungsberechnungen zur Bewältigung logistischer Problemstellungen.

Barbara Geißler
Barbara Geißler
Business Development – Barbara Geißler ist bei Lufapak für die Geschäftsentwicklung, den Vertrieb, sowie für das Online und Offline Marketing zuständig. Sie kümmert sich um die Pflege der Webseite und der Sozialen Medien. Aber auch um Messeplanung, Printmedien und Pressearbeit.
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