Rene Gratzki
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Brexit und grenzüberschreitender Online-Handel (B2C)

Brexit Grenzueberschreitender Online Handel B2C

Laut einer Umfrage von Eurostat 2013 haben 12,1% der EU-Bürger (zwischen 16 und 74 Jahren) schon einmal Güter und Dienstleistungen über das Internet im EU-Ausland bestellt. Seit 2013 ist der grenzüberscheitende Online-Handel in der EU sehr stark gewachsen. Viele Onlinehändler verkaufen heute in viele verschiedene Länder und diese stellen ein großes Wachstumpotential dar.

Auch ohne Brexit sind in der EU dabei verschiedene Probleme zu meistern:

  • Kommunikation
  • fehlendes Vertrauen
  • unsichere Rechtslage
  • lange Lieferzeiten
  • hohe Versandkosten

Unternehmen die erfolgreich grenzüberschreitend Online-Handel betreiben haben sich mit diesen Problemen auseinandergesetzt und Lösungen entwickelt.

Die Europäische Union hat in den vergangen Jahren verschiedene Richtlinien und Verordnungen erlassen die z.B. grenzüberschreitende Zahlungen (SEPA) vereinfacht oder z.B. durch die Vollharmonisierung im Fernabsatzrecht Transparenz und Klarheit verschafft.

Nach dem Brexit und während der Übergangszeit sind bei Geschäften mit den Briten verschiedene neue Probleme zu erwarten.

Die DIHK hat im Juni 2016 eine Umfrage über die Ersteinschätzung der Unternehmen in Deutschland zum Brexit durchgeführt.

Laut dieser Umfrage steht ganz oben auf der Agenda für die Brexit-Verhandlung bzw. zu einem Handelsabkommen der Erhalt des freien Warenverkehrs und die Vermeidung zusätzlicher Zollbürokratie.

Prioritaeten Brexit Verhandlung

Laut der DIHK gilt : Quelle: www.dihk.de/themenfelder/international/europaeische-union/brexit/wie-geht-es-weiter/

“Selbst, wenn im Rahmen eines etwaigen Handelsabkommens mit der EU auf Zölle verzichtet würde – auf die Unternehmen kommt mehr Bürokratie zu. Denn innerhalb der EU abgeschaffte Zollvorschriften werden bei Im- und Exporten mit Großbritannien auf jeden Fall wieder greifen; die Betriebe müssen beispielsweise wieder förmliche Zollanmeldungen abgeben.”


Mein Statement zu diesem Brexit-Thema:
Der Online Handel reagiert jetzt schon und bedient sich Logistiklösungen die ein grenzüberscheitendes B2C zwischen Deutschland und Großbritannien auch in der Zukunft durch sicherstellt. Die richtige Logistik kann:

  • die Lieferzeiten und Transportkosten stark reduzieren
  • mögliche enorme zusätzliche Verzollungskosten fast ganz vermeiden
Roland Grohmann
Roland Grohmann
Roland Grohmann ist COO der Firma und fast von Anfang an dabei. Geschäftsführender Gesellschafter der Firma Behrens Loading Systems (E-Commerce), Gastdozent TWI Koblenz, FH Koblenz, REFA-Verband für Logistik, Produktionswirtschaft und Betriebswirtschaft Dipl. Ing. FH Maschinenbau
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